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Life Update

Life Update #5 – panic attacks, moving & zendalas

I probably don’t have to tell you guys that I have been rather absent when it comes to blogging the past few months, you’ve seen that yourselves. It’s been a rather stressful time and I have been doing anything but well. I had lots of panic attacks in the past months and weeks, as well as a bad depressive phase. I did a lot of mindfulness practices as well as drawing, reading and such, but I just didn’t have the energy or motivation for makeup, blogging and such. 

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Wenn sonst nix geht und die Gedanken immerzu rasen, dann hilft mir oft nur noch malen. Meditation habe ich bereits zu oft recht fruchtlos versucht, ich kann meine Gedanken nicht abstellen, aber ich kann sie fokussieren, wenn ich Dinge wie Mandalas oder Zendalas male. Und genau das habe ich die letzten Tage getan. Es gibt ehrlicherweise kaum etwas Entspannenderes für mich, mein Hirn ist so in die Arbeit absorbiert, dass für Sorgen kaum Platz bleibt. Also genau das, was ich brauche. Das Bild mit dem Spruch ist mir leider misslungen, #Lettering muss ich wohl noch üben. Das Bild mit dem K kommt ins Kinderzimmer, dem Grossen hat es so gut gefallen. Das wird gerahmt und aufgehängt. Was ist DEINE perfekte Ablenkungsbeschäftigung, wenn sonst so gar nichts geht? . . . . . . . . #Mandala #zeichnen #Zendala #malen #Muster #gemalt #drawing #blackandwhite #detail #art #artist #therapy #imnotpicasso #mandalaart #zentangle #penart #anxiety #panikattacken

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It’s not like I am leading such a full life that I just got buried under the huge amount of tasks of my everyday life – it was more of a private stress matter thing, plus, we were on the search for a new apartment for months and THAT was the most stressful and scary experience I’ve had in a long, long time. The Colorado housing market is HELL, I tell you, pure hell. Housing prices are through the roof, the most successful thing that can happen to someone looking for an apartment is getting added onto a 3 year waiting list – “We will give you a call if something becomes available…” 

After months of searching and getting added to several waiting lists, but never a call back about any actually open apartments, it was pretty clear that we might have to consider leaving Colorado. That wasn’t an easy decision, we all came to love Colorado and didn’t really want to leave, but the exploding cost of living, horrible housing market as well as rising violence and crime rate were all reasons to look into maybe moving out of state. And so we did. In the end, we decided it might be much smarter to move to Kentucky, where hubby has family. 

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Ich wurde gefragt, ob ich nicht ein paar Bilder unserer neuen Heimat zeigen kann. Harrodsburg ist recht klein und friedlich, die älteste Stadt in Kentucky, da es die erste Siedlung hier war. Also der total krasse Gegensatz zu Colorado Springs, was eine der grössten Städte in Colorado ist. Viele alte Häuser, viel Grün – die typische, amerikanische Kleindstadt eben. Ich hätte nie gedacht, dass ich eine ländliche Gegend der Grossstadt vorziehe, aber ich schätze die Ruhe und die geringere Kriminalität und Waffengewalt, aber auch den Fakt, dass wir nun nach so vielen Jahren endlich etwas Familie direkt in der Nähe haben. Ausserdem ist das Essen hier unglaublich gut. Wie sieht es bei Dir aus? Bist Du eher Stadt- oder Landmensch? . . . . . . . #Auswanderer #auswandern #LebenindenUSA #auswandererleben #amerika #kleinstadt #landleben #lebeninamerika #usauswanderer #globetrotter #weltenbummler #ausgewandert #Expat #Harrodsburg #kentucky

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It turned out to be a smart decision, we found a place within a matter of just a few weeks, moved and are rather happy in rural KY, with family near, I finally can relax again and have the mindset to do other things, like work for my blog, do makeup etc. All of which I didn’t really had much time and energy left for. 

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🇩🇪️ 🇩🇪️ Fast hätte ich beim Anblick des strahlenden Sonnenlichts und der Konfrontation mit Frühlingsluft laut gefaucht und musste dem Drang, mir einen Umhang schützend vors Gesicht zu halten, widerstehen. Dass es mir die letzten Monate nicht sonderlich gut ging, ist ja keine Neuigkeit, aktuell wage ich zu sagen, es geht bergauf. #Depressionen und #Panikattacken sind aber auch ein Ar***… Ich habe mich zu Hause verkrochen, alleine der Gedanke ans Rausgehen verursachte ein nervöses Zittern, #Self-Care, die ja ach so wichtig ist, war in der Zeit auch nicht drin. Den Blick in den Spiegel hab ich eher vermieden – fertig sah ich aus, müde, abgespannt, gestresst und irgendwie alt. Kein Wunder also, dass es keine Selfies gab, an Makeup war gar überhaupt nicht erst zu denken. Mittlerweile ist Alles ruhiger geworden, der Stress fällt langsam von mir ab und Beautykram, Pflege etc. ist keine pure Erinnerung an ferne, bessere und jüngere Zeiten, sondern wieder Bestandteil meines Alltags. So langsam wird hier Alles wieder und um zu zeigen, dass ich es tatsächlich aus meiner Gollum-Höhle geschafft habe, ein kleines, seltenes #Selfie – extra für euch und weil ich zu faul war, meine Kamera rauszuholen, in mieser, körniger Frontkamera-Qualität. Und verdammt, ich merke ja jetzt erst, wie lang meine #Haare geworden sind. Und ja, ich muss dringend Ansätze machen, sieht ja aus, als würden meine Haare vor meinem Gesicht davonlaufen… Ich gehe gleich Mini wecken, der Grosse ist schon seit Stunden in der Schule und das Mini-Kind schläft immer noch… Wir werden heute wohl basteln, da es wie aus Eimern schüttet und wir aus dem trockenen Colorado kommend, noch keinerlei grossartige Regenkleidung für das Wetter hier in Kentucky haben. Was macht ihr heute so? . . . . . . . . . #longhair #langehaare #depression #instaselfie #me #ich #fotd #faceoftheday #naturalmakeup #nomakeuplook #gesichtdestages #buntehaare #mamaleben

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So now, we are in Kentucky, KJ is attending school here and loves it, hubby works night shift, there is family near, which is so weird, since we have been by ourselves since the beginning of our relationship. It is a nice change. 

Additional bonus: There is a ALDI in this town, I have access to German chocolate. 

 

What have you been up to? 

And what would you like to read in the future on the blog? I was considering a few posts about intersectional feminism, sustainable living and fashion as well as more beauty posts. What would you like to see on the blog? 

 

12 Comments

  • Fiona

    Freut mich, dass es bergauf geht! Ich drück euch die Daumen, dass ihr euch schnell und gut einlebt.
    Oben stand die Frage “Stadt oder Land” und das ist gar nicht so leicht zu beantworten… irgendwie schon eher Land… Grün, Garten und die Möglichkeit rauszugehen… aber auch Stadt hat seine Vorteile 🙂

    Viele Grüße,
    Fiona

    • Alicja

      Lieben Dank für die netten Worte.

      In Deutschland würde ich jederzeit städtisch vor ländlich wählen, hier in den USA, dank ganz anderer Infrastruktur und Stadtaufbau, tendenziell eher ländlich. Witzigerweise fahren wir hier quasi in der Pampa wohnend, viel viel weniger und kürzere Strecken, als damals für quasi alle Erledigungen in Colorado Springs. Das ist ne riesige Stadt und entsprechend was alles extrem weit auseinander.

  • Shalely Hamburg

    Wie schön, dass es dir wieder besser geht und das alles wieder ruhiger wird. Mir war gar nicht klar, dass Colorado soooo beliebt ist. Übel, wenn man dann gerade dort eine neue Wohnung sucht.

    • Alicja

      Colorado ist zum einen wegen der sehr liberalen Einstellung recht beliebt und weil einfach viel geht dort, viel Sport, Kultur, viel zu tun etc. etc. Zum anderen ist die Cannabis Legalisierung zum Grossen Teil auch mit “Schuld” – es gibt ganz viele “Medizinische Flüchtlinge”, die für Behandlung mit Cannabis dort hin ziehen. Das führt zu einem riesigen Influx von Leuten und wirkt sich auf Lebenshaltungskosten und Mietpreise etc. aus. Seit 2015 sind die Wohnungskosten in Colorado Springs, wo wir gelebt haben, um über 30% gestiegen und ein Ende ist nicht in Sicht…
      Die USA haben ja eine generelle nationale Wohnungskrise, in so Ballungszentren und Zuwanderungsgebieten wie Colorado macht sich das natürlich noch viel krasser bemerkbar.

  • Sandra

    Guten Abend meine Liebe.
    Das tat mir sehr leid zu lesen, dass du Depressionen und Panikattacken hattest aber du hast auch unter großer Anspannung gestanden. Irgendwie schade das ihr umziehen musstet aber Kentucky klingt wirklich gut und würde mir bestimmt auch sehr gefallen. Leider war ich noch nie in den Staaten.

    Du beschreibst es allerdings sehr gut, dass manchmal einfach nichts möglich ist, zum Beispiel rausgehen oder am Blog schreiben. Das kenne ich wirklich zu gut. Manchmal fehlt einem einfach die Kraft und dann sollte man erst einmal zu sich kommen.

    Schön ist aber, dass du wieder da bist und es dir besser geht.

    Drücke dich lieb.
    Sandra.

    • Alicja

      Gottseidank geht es bergauf…

      Kentucky ist in der Tat nett, ländlich, ruhig, aber auch erzkonservativ und Bible Belt, aber man kann nicht Alles haben….

      Ich muss lernen, bzw. versuche gerade zu lernen, mir auch Ruhe zu gönnen, wenn es mir nicht gut geht. Das fällt mir leider immer massiv schwer, ich hab dann oft das Gefühl “ne faule Sau” zu sein, setze mich selber mit Gedanken wie “ich sollte aber echt mal” unter Druck. Auch der eigene Perfektionismus ist nicht hilfreich. Mir ist oft viel, was ich tue, einfach nicht gut genug. Gerade im Bezug auf den Blog merke ich das in den letzten Monaten immer und immer mehr, die Bilder erscheinen mir nicht gut genug, meine Texte nicht gut und professionell und recherchiert genug etc. Ich bin unglaublich gut drin, mir selber im Weg zu stehen.

  • Linni

    Hallo Alicja,

    schön, dass es dir besser geht! Ich drücke dir die Daumen, dass es euch in Kentucky weiterhin gut gefallen wird – und dass es dir gelingt, dir weniger selbst im Weg zu stehen und dir die nötige Ruhe ganz ohne schlechtes Gewissen zu gönnen!

    Stadt oder Land?

    Ich lebe derzeit auch ganz anders, als ich es gerne würde: in Peking statt im schwedischen Fjäll. Aber es ist halt so, wo die Arbeit einen eben hin verschlägt. Wenn ich die freie Wahl hätte, wäre es für mich ein einsames Haus auf dem Land (allerdings mit verlässlichem Highspeed-Internet 😉 ), viel Natur und schöne Aussicht – muss gar nicht mehr unbedingt in Schweden sein, inzwischen mag ich heiße lange Sommer doch sehr gern. Und da ich nicht Ski fahre, könnte ich auf Winter eigentlich komplett verzichten. Eine (Klein-)Stadt in der Nähe, wo es gute medizinische Versorgung und alles Nötige fürs Einkaufen gibt, eine Großstadt in Tages- oder Wochenendausflugs-Reichweite – das wäre für mich perfekt.

    LG Linni

    • Alicja

      Oh, Peking klingt einfach hochinteressant. Schweden oder Island, generell “nordische” Länder haben es mir durchaus mittlerweile auch angetan, hoher Lebensstandard, sie erscheinen sehr aufgeklärt und generell sehr progressiv zu sein, was mir definitiv gefällt. Ansonsten hast du auch meine Traumlebenssituation beschrieben, am Besten weit weg von allen Leuten, aber mit schnellem Internet und doch guter Infrastruktur zu Einkaufsmöglichkeiten und medizinischen Stätten.

  • Anne

    Guten Morgen,

    schön zu hören, dass es dir allmählich wieder besser geht!

    Eure Wohnungssuche klingt ja extrem heftig… ich hätte nicht gedacht, dass es in eher “kleinen” Städten (im Vergleich zu NYC oder Chicago) auch so krass ist. Umso schöner, dass ihr euch in eurer neuen Heimat wohl fühlt und der Stress ein Ende hat!
    “Weniger Schießereien” – hattet ihr denn vorher regelmäßig welche bei euch in der Nähe?! Urgh…

    Dass es bei euch einen Aldi gibt, ist ja witzig. Wie sieht denn das Sortiment aus – “typisch deutsch” wie hier in den Filialen auch? Oder doch auch viele amerikanische Produkte?

    Liebe Grüße
    Anne

    • Alicja

      Mittlerweile ist der Wohnungsmarkt in ganz vielen Gegenden recht problematisch, bezahlbarer Wohnraum hat sich zu einer nationalen Krise entwickelt. In der Gegend, in der wir vorher gelebt haben, sind seit 2015 die Wohnpreise um über 30% gestiegen, ein Ende dieser Preisentwicklung ist NICHT abzusehen.
      Und ja, es hat sich immer mehr gehäuft, nicht nur in unserer direkten Nachbarschaft, sondern generell der Stadt auch. Im Januar alleine gab es 2 Polizeigrosseinsätze mit grossem Feuergefecht und auch so immer wieder bewaffnete Raubüberfälle oder generell Schiessereien. Das wurde da immer krasser.
      Das Sortiment bei Aldi ist eher amerikanisch, es gibt ein paar Deutsche Sachen, aber es ist nicht so, dass das gesamte Sortiment komplett deutsch wäre.

  • Kerstin

    Schön dass es wieder bergauf geht. Ich bin gespannt auf neue Berichte von dir.
    Den Regenbogen Cappuccino nehme ich gerne, wo gibt es denn sowas?
    Lg Kerstin

    • Alicja

      Lieben Dank Dir und ich sag ja immer Unkraut vergeht nicht, das welkt höchstens lol.

      Den Cappuccino hab ich selber gemacht, ist einfach nur etwas mit Lebensmittelfarbe eingefärbter Kristallzucker, sieht also viel eindrucksvoller aus, als es in Realität ist. Den Zucker kann man in Muffinförmchen mit etwas flüssiger Lebensmittelfarbe einfärben, dann trocknen lassen und in kleinen Schraubgläsern aufheben und dann zum Verzieren nutzen. Einfach, schnell, aber schöner Effekt.

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