1000 Fragen an Dich selbst – Teil 1

Wer bin ich eigentlich? 
Mama, Auswanderin, Makeup Lover, Thrift Shopper, Weltenverbesserer, Klugscheisser, ne Mischung aus Einhorn und Meerjungfrau… 
Aber wer bin ich WIRKLICH? 
Na, schauen wir mal… 
Die 1000 Fragen an Dich selbst schwirren schon seit einer Weile auf diversen Blogs herum und sowas ist ja ganz mein Ding. Neugierig geworden, habe ich nicht nur diverse Posts zu dem Thema gelesen, sondern auch rausgefunden, dass die Fragen ursprünglich in einem kleinen Booklet vom Flow Magazin Deutschland veröffentlicht wurden. 
Da ich hier drüben da nicht ran komme, aber auch nicht einfach ohne Erlaubnis Dinge, die ich nicht mal bezahlt habe, verwurschteln wollte für den Blog, habe ich kurzerhand die Redaktion des Magazins angeschrieben und die Antwort und Reaktion war super nett – ich darf nicht nur den Fragenkatalog verwenden, mir wurde das Booklet sogar als PDF zur Verfügung gestellt, danke dafür. 
Da ich so ne kleine Labertasche bin und mich tendenziell schwer damit tue, mich kurz zu fassen – ha, deswegen blogge ich ja, ist perfekt für Leute, die ein unglaublich grosses Mitteilungsbedürfnis haben und die Klappe nicht halten können – will ich mich gar nicht gross mit Einführungen aufhalten. 
Deswegen werde ich die 1000 Fragen auch auf 100 Posts je 10 Fragen aufteilen, ihr könnt euch also auf GAAAANZ viel Laberei von mir freuen – und dürft mich richtig von allen Seiten, Ecken und Enden kennen lernen. 

Falls ihr selber Blogger seid und auch schon zu dem Thema einen (oder ein paar) Post(s) verfasst habt, hinterlasst mir eure Links gerne in den Kommentaren. Schaut ausserdem auch bei PinkePank vorbei, die zu dem Thema eine Blogparade laufen hat. 

1 – Wann hast Du zuletzt etwas zum ersten Mal getan? 

Ich bin vor einigen Wochen das erste Mal in Kentucky gewesen – und gleich hier geblieben, wir sind umgezogen. Da hatte ich dann auch das allererste Mal die Gelegenheit, meine Schwiegerfamilie etwas kennenzulernen, einige Geschwister meines Mannes, Cousinen und Cousins. Das waren sehr spannende, aufregende und schöne erste Male. 
Ausserdem habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Bullenhoden und Hirn probiert – im ländlichen Kentucky in Teilen eine Delikatesse und gar nicht mal so unlecker. Ich gehöre ja zu den Menschen, die sich denken, WENN ich schon Tier esse, dann kann ich auch ALLES vom Tier essen. Es hat mich ehrlicherweise erst ein kleines bisschen Überwindung gekostet, aber dann habe ich mir klar gemacht, dass das nur pure Kopfsache ist. Warum sollten genau diese Teile vom Tier so viel anders als der Rest sein? Und Gelatine in Gummibärchen ist ja auch nicht gerade gross anders. Und siehe da, sehr lecker war es. 
Ausserdem lerne ich gerade in Eigenregie Japanisch, oder versuche es zumindest. Dazu nutze ich die App Duolingo, sie ist kostenlos und recht selbsterklärend, es gibt eine Erinnerungsfunktion und man kann sich aussuchen, wie lange man täglich lernen will. 
Aktuell habe ich gerade erst 12 Laute und Zeichen gelernt, aber es werden täglich ein paar mehr. Da Japanisch so ganz anders als eine romanische Sprache ist, war es anfangs recht schwer, zumal sich einige Zeichen so ähnlich sehen, oder sich ähnlich anhören, aber mit regelmässiger Übung bekommt man es durchaus raus. 

2 – Mit wem verstehst Du Dich am besten? 

Gleich und Gleich gesellt sich gerne stimmt bei mir in der Tat irgendwie recht gut. 
Ich verstehe mich mit Leuten, die meine Ansichten zu Politik, Sozialem, etc. teilen, am allerbesten. Irgendwie aber auch klar, als an Feminismus interessierte und engagierte Person wird eine Freundschaft mit Jemandem, der extrem sexistische Ansichten hat, wenig Erfolg haben bis gar unmöglich sein. Als Lieberal-Linke, die sich gegen Rassismus und Faschismus stark macht, habe ich mit Nationalisten oder eventuell Neo-Nazis wenig bis keine Berührungspunkte und werde mich mit diesen auch nicht sonderlich gut verstehen. 
Das heisst nicht, dass ich mit Leuten mit anderen Ansichten nicht diskutiere oder sie gar isoliere, ich brauch nur keine Rassisten oder so in meinem näheren Freundeskreis. Aber das könnt ihr sicherlich verstehen, damit bin ich sicher nicht alleine. Und ich wette, dass diese Leute auf mich liberale Schneeflocke auch tendenziell wenig Wert legen… 
Tatsächlich ist es hier so, auch wenn es doch was arg klischeemässig klingt, dass ich mich mit meinem Mann am Besten verstehe. Wir teilen die gleichen Grundansichten, können immer offen miteinander reden, ohne dass der Andere beleidigt ist, es gibt keine grossartigen Missverständnisse und wir haben eigentlich immer Etwas zu Quatschen. Selbst, wenn wir mal nicht einer Meinung sind, wir sind dazu in der Lage, die Standpunkte des jeweils Anderen anzuhören und zu verstehen. 
Und dann sind da natürlich auch ein paar Freunde, leider durch Umzüge alle weit weg, aber dennoch im Herzen immer nah. 

3 – Worauf verwendest Du viel Zeit?

Wenn ich jetzt NICHT Social Media schreiben würde, würde ich lügen. Ich kann mich als Blogger ja immer damit rausreden, dass das dazugehört… 
Ich lese aber auch viel online, sei es nun zum Thema aktuelle Politik, Wissenschaftliches oder soziale Themen und zum Thema Feminismus. Da passiert es auch schon mal, dass ich vom 10. zum 11. und irgendwann zum 15. Artikel klicke. 
Kochen – ich liebe es zu kochen und stehe auch gerne für Stunden in der Küche – Rezepte, die aufwendig sind, schrecken mich nicht, im Gegenteil, sie machen mir unglaublichen Spass. Dann noch etwas Food Fotografie, da gehen schon mal einige Stunden rum. Die Kinder lieben es ausserdem, mitzumachen und zu helfen, da dauert auch Alles noch mal länger. 
Makeup und Körperpflege – auch darauf kann ich eine gute Weile verwenden, aber macht ja auch Spass. 
Fotografie und Bildbearbeitung, Bloggen, Lesen, Putzen (haha, hier aber tendenziell eher aus Notwendigkeit, als aus Spass an der Freude), Bullet Journaling (Sonntags ist mein BuJo Tag, da wird einige Stunden am BuJo gearbeitet). 
Generell geht hier viel Zeit auf Bildung drauf, sei es mit den Kindern gemeinsam oder die eigene. Ich habe einen grossen Wissensdurst in so vielen Bereichen… Ach, ich sage ja immer, ich hätte mich als Gelehrter im alten Rom oder so eventuell ganz wohl gefühlt, wo man den ganzen Tag nichts Anderes getan hat, als zu lesen, zu forschen, zu lernen…. 
Die Kinder erwähne ich deswegen hier in der Auflistung nicht aussergewöhnlich, da die eh quasi 24 Stunden um mich rum sind und das als Eltern ja das Normalste der Welt ist, dass man viel und gerne Zeit mit ihnen verbringt. 

4 – Über welche Witze kannst Du so richtig laut lachen? 

Ich muss zugeben, ich bin grosser Fan von Comedians wie Anthony Jesselnik oder auch Tosh.O und Jeff Dunham. Also Leute, die kein Blattt vor den Mund nehmen und scharfe, eiskalte Gesellschaftskritik üben, oder Dinge auf den Punkt bringen, die sonst keiner zu sagen wagt. Comedy ist einer der wenigen Bereiche, in dem ich auf Political Correctness nicht unbedingt achte, bzw. in dem es „ok“ ist, wenn auf humoristische Weise auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam gemacht wird. 

5 – Macht es Dir etwas aus, wenn Du im Beisein von anderen weinen musst? 

Jain, kommt darauf an, WER das mitbekommt. Bei meinem Mann und den Kindern macht es mir wenig aus. Ich erinnere mich aber an eine heftige Panikattacke mitten im Supermarkt, aus dem Nichts, beim Einkaufen, ich war so fertig, dass Tränen geflossen sind, da fühlte ich mich doppelt doof, einmal wegen der Panikattacke und dann auch, weil einige Leute etwas seltsam geschaut haben. So nach dem Motto, „Warum weint die denn da?“ – das war mir in der Tat sehr unangenehm. 

6 – Woraus besteht Dein Frühstück? 

Kaffee. 
Ich frühstücke eigentlich nicht wirklich, ich brauche erstmal einige Stunden Vorlauf, bevor ich überhaupt an Essen denken kann und Etwas herunterbringen kann. 
Dann darf es aber alles Mögliche sein, von Rührei, amerikanischem Frühstück bis über Reste vom Vortag oder kalte Pizza geht eigentlich Alles. 

7 – Wem hast Du zuletzt einen Kuss gegeben? 

Aktuell gerade eben dem Grossen. Ich küsse hier aber auch nur wenige, entweder den Mann, oder eben die Kinder. 

8 – In welchem Punkt gleichst Du Deiner Mutter? 

Insgesamt bin ich meiner Mama sehr ähnlich, nicht nur äusserlich, sondern auch vom Verhalten her. Ich lese genauso gerne, wie sie, zeichne und male gerne und betätige mich generell sehr gerne künstlerisch, koche gerne, mag Makeup und Mode und lerne gerne andere Kulturen kennen. Äusserlich sind wir uns ebenfalls extrem ähnlich, was ich recht toll finde, meine Mama ist nicht nur eine wunderschöne Frau, sie altert auch noch wahnsinnig toll, es besteht also Hoffnung für mich, lol. 

9 – Was machst Du morgens als Erstes? 

KAFFEE! 
Dann Zähneputzen, meine 10 Step Korean Skin Care Routine, dann Yoga und dann etwas Social Media. 

10 – Kannst Du gut vorlesen? 

Ich denke schon, in der Grundschule habe ich immer alle Vorlesewettbewerbe gewonnen. Die Kinder haben sich bislang auch nicht beklagt.


Das waren die ersten 10 Fragen der 1000 Fragen an Dich selbst. 
In ein paar Tagen geht es weiter mit dem nächsten Fragenblock. 
Schaut doch auch mal bei PinkePank vorbei und den anderen Teilnehmern der Blogparade. 
Wie ist das bei Euch? 
Wie sehen Eure Antworten aus? 

2 Gedanken zu &8222;1000 Fragen an Dich selbst – Teil 1&8220;

  1. Mega toller Beitrag. Und lustigerweise seh ich mich in vielen Dingen 😀
    Was ist den eigentlich dieses 10 Step Korean Skin Care Routine??
    Wünsche einen wundervollen Tag. Liebste Grüße

    1. Das ist ne spezielle Art der Hautpflegeroutine in 10 Schritten, also tendenziell aufwendig, aus dem koreanischen Raum kommend. Für mich perfekt, ich hab vieles ausprobiert und dieses Prinzip klappt für mich am besten.

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