Mythen und Irrglauben über Suizid – ein Aufklärungsartikel

Ich will sterben.

Wie geht man damit um, wenn man diesen Satz im Umfeld hört?
Wie kann man jemandem helfen, der Todessehnsucht äussert und KANN man der Person überhaupt helfen und sollte man überhaupt? Ist es denn nicht so, dass Leute, die wirklich Suizid begehen wollen, es einfach tun und nicht drüber reden? Will die Person jetzt nur Aufmerksamkeit?

Suizid ist immer noch grosses Tabuthema, kein Wunder, es ist mit Leid und Schmerz verbunden, sicherlich kein Thema, das man beim Sektfrühstück mit Freunden neben der Diskussion darum, welchen Film man sich am Wochenende im Kino anschaut, einfach mal eben so bespricht. Eigentlich redet man gar nicht drüber…

Und genau das ist das Problem.

Man redet nicht drüber, es ist tabu, so zu denken, ist tabu. Sterben zu wollen, ist tabu. So zu leiden, dass man mit dem Leben nicht mehr klar kommt, ist tabu.

Es ist egoistisch. Es ist schwach. Es ist faul.

Es ist ein Schrei nach Aufmerksamkeit, der gerade in dieser Form gerne ignoriert und nicht ernst genommen wird.

Es ist ein No Go. Es ist undankbar. Das DARF einfach nicht sein. 

Heute soll es um Missverständnisse, Vorurteile und falsche Vorstellungen zum Thema Suizid gehen. Das Ziel ist es, durch Aufklärung mehr Verständnis und mehr Hilfsotpionen für Betroffene und Angehörige an der Hand zu haben und eventuell sogar Freitode verhindern zu können.

VORSICHT – DIESER ARTIKEL ENTHÄLT EVENTUELL TRIGGERNDE INHALTE ZUM THEMA SUIZID 

Laut den Zahlen des statistischen Bundesamts und diverser Stellen für Suizidprävention und Aufklärung ist Suizid mit eine der häufigsten Todesursachen, gleich nach Krankheiten und Krebs. Es sterben jährlich mehr Leute durch den Freitod, als durch Autounfälle, illegale Drogen und Gewaltverbrechen zusammen in Deutschland alleine. Zu meinen, Suizid sei ein trauriger Einzelfall, ist leider falsch. Suizid ist die statistisch wahrscheinlichste Todesursache, wenn man nicht krank ist oder wird. Rein mathematisch ist es also viel wahrscheinlicher, dass jemand aus Deinem Umfeld oder familiären Kreis sich selbst umbringt, als dass er bei einem Unfall ums Leben kommt oder einem Gewaltverbrechen zum Opfer fällt…
Das nächste Mal, wenn Du also Dir Sorgen darum machst, ob Deine Freunde gut an ihrem Ziel angekommen sind, behalte das im Hinterkopf und frage vielleicht nicht nur nach der pur körperlichen Sicherheit, sondern auch ab und zu mal nach ihrer emotionalen Lage.

Gefährliche Mythen und Irrglauben über Suizid und suizidale Menschen, zusammengetragen aus eigenen Erfahrungen und aus mit Betroffenen.


Menschen, die von Suizid reden, wollen nur Aufmerksamkeit. Wer sich wirklich umbringen will, tut das einfach und redet nicht erst davon.
Meh, falsch. Im Gegenteil, ein grosser Teil aller Personen, die erwägen, sich umzubringen, suchen sich oft mehrfach vor der tatsächlichen Tat Hilfe von aussen. Die Tat selbst ist nur ultimatives Mittel, wenn alles Andere nicht erfolgreich war. Ausserdem müssen wir aufhören, so zu tun, als sei Aufmerksamkeit etwas Negatives. Wir alle wollen und brauchen sie, wir Alle wollen doch gehört werden, verstanden werden und Hilfe, wenn wir alleine nicht weiter kommen.

Wer sich umbringt, war nur zu faul, was an seiner Situation zu ändern.
Wer sich umbringt, hat so viele Optionen so oft ausgeschöpft, so viel gekämpft, dass einfach keine weitere Kraft mehr da ist. Über das Leiden, das man selbst nicht erlebt hat, so zu urteilen, ist mehr als vermessen. Leidensfähigkeiten sind individuell. Das ist änlich  wie zu sagen, jeder, der nicht Astronaut wird, war nur zu faul, sich richtig anzustrengen.

Mit Therapie und Hilfe kann jeder Suizid verhindert werden.
Therapie ist wichtig, Hilfe von aussen auch, unumgänglich sogar in den meisten Fällen und sie können lebensrettend und lebensverändernd sein. ABER sie sind kein Wundermittel, das mit einem Mal einfach Alles verschwinden lässt, was irgendwie problematisch war. Auch wenn eine Person in therapeuthischer Behandlung ist, bedeutet das nicht, dass die Gefahr nun total gebannt ist und das Problem weg. Das Leiden vergeht manchmal nicht, in Therapie wird manchmal eben nur gelernt, damit anders und besser umzugehen. Therapie ist kein Wundermittel, das auf magische Weise alle Probleme verschwinden lässt. 

Suizid offen zu thematisieren, triggert eventuell suizidale Leute dazu, den letzten Schritt zu gehen.
Im Gegenteil, es ist weit besser, Leuten Unterstützung und Verständnis, Infos und Resourcen an die Hand zu geben, als die Problematik totzuschweigen. Information kann Leben retten, offene Kommunikation und Hilfe anbieten kann der entscheidende Schritt sein, der eine betroffene Person rettet.

Menschen, die einen erfolglosen Suizidversuch hinter sich haben oder gerettet wurden, versuchen es nicht wieder.
Einmal „gerettet“ zu werden, bedeutet nicht, dass die Probleme und Konfliktgefühle etc. einfach wie verpufft sind. Auch nach einem gescheiterten Suizidversuch ist die Gefahr nicht automatisch gebannt.

Wer Suizid begeht, ist egoistisch.
Gerne wird damit argumentiert, dass Leute, die den Freitod in Erwägung ziehen, doch mal an die Leute denken sollen, die sie zurücklassen. Ihnen wird Egoismus vorgeworfen, in ihrem Wunsch zu sterben. Tatsächlich ist aber oft das genaue Gegenteil der Fall, die suizidale Person glaubt, dass die Angehörigen und ihnen Nahestehenden ohne sie viel besser dran seien. Der Freitod ist oft das ultimative „Opfer“, das Betroffene begehen, um ihren Angehörigen aus ihrer Sicht ein besseres Leben zu ermöglichen.

Selbstmord betrifft nur bestimmte Menschen, aber niemanden mit Familie oder beruflichem Erfolg oder viel materiellem Besitz.
Eine gefährliche Annahme, Suizid findet in allen Einkommensbereichen, Bildungsschichten etc. vor. Es sind nicht nur einsame, isolierte Menschen, die den Freitod wählen, der Fakt, dass ein reges Sozialleben besteht oder sonstige Annehmlichkeiten im Leben gegeben sind, bedeutet nicht, dass man nicht betroffen sein kann. Es verhindert keine Suizidgedanken oder die Tat selbst. Wohl eines der prominentesten Beispiele dieses Fakts ist der Freitod des Komikers und Schauspielers Robin Williams oder auch Fälle wie Kurt Cobain und Chester Bennington. 

Wer suizidal ist, will einfach nur sterben und sonst nichts.
Der Wunsch nach dem Tod kommt in der Regel, wenn alle Versuche, den zugrunde liegenden Schmerz zu lindern, fehlgeschlagen sind. Suizidale Menschen wollen nicht sterben um des Sterbens willen, sie wollen, dass ihr innerer Schmerz endlich aufhört, da sie ihn nicht mehr ertragen können. Therapie, Hilfe von Aussen etc, können dazu beitragen, die Situation für Betroffene zu verbessern und den Schmerz etwas zu nehmen und lernen, damit anders umzugehen. 

Suizid ist eine Illusion des Auswegs.
Für Betroffene ist es in dem Moment der einzige sichtbare Ausweg, die einzige Option, mit der der Schmerz endlich aufhört, wenn ALLES aufhört. Für suizidale Menschen ist der Freitod nicht eine Illusion, sondern die einzig übrigbleibende Lösung, die sie noch sehen. 

Man kann eh nicht helfen…
Doch, Betroffenen kann geholfen werden, Therapien etc. sind kein Wundermittel und kein garantierter Erfolg, aber eine wichtige Option und ein wichtiger Schritt, ins Leben zurückzufinden und mit den eigenen Emotionen klar zu kommen. Oft schaffen Betroffene es aber nicht mehr, sich noch selbst zu helfen und eine kleine Geste kann Leben verändern und retten.

Leute, die davon reden, dass sie sich umbringen werden, sind einfach nur manipulativ und tun es eh nicht.
Es mag zwar vielleicht Leute geben, die das als manipulatives Mittel nutzen, aber diese sind nicht die Regel und davon sollte man nicht als Grundsatz ausgehen. Wer von Suizid redet, hat in der Regel massive Probleme, die offene Thematisierung ein Hilferuf, der immer Ernst genommen werden sollte.


Dieses sind die mit am häufigsten vorkommenden Mythen und Irrglauben bezüglich Selbstmord.
Desweiteren hier noch eine Liste von Sätzen, die ich teilweise selbst zu hören bekommen habe und unter anderen Betroffenen gesammelt habe. Es handelt sich hierbei um unveränderte Originalzitate und es sind Alles Dinge, die in die Kategorie „Dinge, die man NICHT zu einer suizidgefährdeten Person sagen sollte“ gehören.

„Du weisst gar nicht zu schätzen, was du hast, wenn du es tätest, würdest du gar nicht daran denken.“
Mhm, joa, doof nur, dass man geistige Gesundheit nicht kaufen kann. 

„Wenn ich dir als Mensch wichtig bin, dann machst du das nicht.“
Emotionale Erpressung, grosses Kino, das macht es für mich labilen Menschen gleich viel einfacher, die Schuldgefühle, die mir hier noch eingeredet werden, auch. Und Newsflash, es geht nicht um DEINE Gefühle gerade, wenn ICH von Suizid rede.

„Morgen ist ein besserer Tag, du wirst sehen.“
Muss ich zu dieser oberflächlichen Platitüde wirklich noch was sagen? Bitte, nein, einfach nur nein, dann lieber die Klappe halten.

„Andere Wege kennst du wohl nicht.“
Doof, wenn die schon alle ausprobiert wurden, wahrscheinlich hab ich mehr Copingstrategien durchprobiert, als du empathische Fasern im Körper hast.

„Menschen mit sozialen Bindungen / gutem Job / Familie oder Kindern begehen keinen Suizid, das tun nur Loner und einsame Menschen.“
Man kann auch in Menschenmassen einsam und alleine sein, offensichtlich bin ich es, denn sonst würde ich diesen Schritt nicht in Erwägung ziehen. Ansonsten, siehe oben, Suizid diskriminiert nicht.

„Du bist nicht krank, das ist nur Kopfsache, du musst dich einfach nur zusammenreissen.“
Ich fange jetzt einfach an, Leuten die Schmerztabletten aus der Hand zu schlagen, die Krücken wegzunehmen und wenn wer nen Asthmaanfall hat, einfach atmen, Alles Kopfsache, ist doch genug Luft um uns da, schau doch, ALL DIE LUFT!!! Und den Epipen brauchste nicht, deine Erdnussallergie ist doch nur Kopfsache, chill und iss ein Snickers… Psychische Krankheiten kann man vielleicht nicht sehen, sie schränken genauso ein, wie physische.

„Nimm doch einfach Tabletten und stell dich nicht so an.“
Lies doch einfach mal ein Buch über psychische Krankheiten und laber nicht so nen Müll.

„Mehr an die frische Luft, mehr Sport machen, mehr Obst essen, dann wird das von ganz alleine.“
Mehr denken, mehr informieren, weniger Schwachsinn labern, dann wird das von ganz alleine.

„Man muss halt auch einfach mal wollen und sich nicht so hängen lassen.“
Sehr schwierig, kann gerade von Betroffenen auch zweideutig aufgefasst werden. Man muss halt auch einfach mal die Klappe halten können, wenn man keine Ahnung hat.

„Andere kriegen es auch hin, stell dich mal nicht so an.“
Andere sind Millionäre oder waren auf dem Mond, so und nu?

„Du willst nur Mitleid.“
Du willst offensichtlich in keinster Weise produktiv helfen, also lass es bitte einfach.

„Damit wählt man den einfachen Weg. Ziemlich feige. Fang an, deine Probleme selber zu lösen, anstatt ihnen aus dem Weg gehen zu wollen.“
Nummer löschen, Person blockieren, EIN PROBLEM gelöst.

Von Mitgliedern einer christlichen Kirchengemeinde zu einem Mitglied, das Suizidgedanken äusserte: „Dein Glaube an Gott ist wohl zu schwach.“
Dein Empathiegefühl auch.

 

Dieses sind Dinge, die man bitte nicht zu oder über Betroffene äussern sollte, sie sind nicht hilfreich, im Gegenteil, oftmals ignorant, uninformiert und verletzend. 


Ich hoffe, das konnte etwas Licht in die Sache bringen und ein wenig informieren.
Falls Du selbst an Suizid denkst, oder falls Du jemanden kennst, um den Du Dir Sorgen machst, gibt es hier weitere Informationen.


Dieses ist ein Beitrag zur Blogparade zum wElttag der suizidprävention der deutschen Telefonseelsorge. 

8 Gedanken zu „Mythen und Irrglauben über Suizid – ein Aufklärungsartikel

  1. Hallo, nur eine Sache: „Wer sich umbringt, hat so viele Optionen so oft ausgeschöpft, so viel gekämpft, dass einfach keine weitere Kraft mehr da ist“ – das muss nicht sein. Oft fehlt auch einfach die Kraft, Optionen überhaupt zu sehen, für die es sich zu kämpfen lohnt, so dass häufig auch ohne Kampf (natürlich ist der innere trotzdem da) alles aussichtslos scheint.

  2. Ein wirklich toller Beitrag, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, So viele positive Ansätze bringst du, ich denke, wichtig ist vor allem, nicht zu stigmatisieren, es kann vorkommen, dass jemand suizidale Gedanken hat, aber deshalb sollte dieser Mensch nicht gleich „abgestempelt “ werden, vor allem ist Suizid niemals feige, egoistisch oder ein einfacher Ausweg, ganz im Gegenteil
    Danke für den Post

    Liebe Grüße
    Franzi

  3. Ich fühl mich hin und hergerissen. Ist es nicht egoistisch, zu sagen, das was man tut ist nicht egoistisch?
    Also komme ich nicht egoistisch rüber, wenn ich sage ich bin nicht egoistisch?
    Ich habe Gedanken. Diese Gedanken bringen mich irgendwann um. Und ich wär froh darüber.
    Ich denke an Menschen die mich lieben, wie sie reagieren würden. Ist es nicht egoistisch, sich selbst an den Kopf zu werfen, dass man egoistisch ist?

    1. Für Betroffene, die suizidal sind, ist der Gedanke ganz oft, dass es den Hinterbliebenen nach einer kurzen Schock- und Trauerzeit ultimativ ohne einen besser geht. Es ist quasi das ultimative Opfer, sich selber entfernen, weil man glaubt, dass man niemandem gut tut und dass es Allen ohne einen besser ginge.

      Zumal Egoismus gar nicht immer negativ ist, manchmal ist er wichtig, es gibt nicht umsonst den Begriff des gesunden Egoismus. Der muss manchmal auch walten. Ich darf zugeben, dass es mir schlecht geht und ich darf auch sagen, dass ich nicht leben will. Meine Gefühle sind auch dann valide, wenn sie nicht auf Verständnis stossen.

      Das Ding ist, wenn das Umfeld versucht, ein schlechtes Gewissen zu machen, weil jemand Suizidgedanken geäussert hat, dann ist das zumeist kontraproduktiv. Das Letzte, was man als betroffene Person hören mag, ist, dass man zu allem Schlechten, was man schon so über sich denkt, noch dazu kommt, dass man ein egoistischer Arsch ist. Das hilft halt nicht weiter. Zumal es da gerade mal in erster Linie um den Betroffenen geht und NICHT um die Gefühle der eventuellen Hinterbliebenen, dem Betroffenen gehts schlecht, das könnte man jetzt ändern, so dass es gar nicht dazu kommt, dass es Hinterbliebene gibt.

  4. Ein wirklich guter Artikel, der mir aus der Seele spricht. Niemand der suizidale Gedanken hat – und diese auch äußert, will lediglich aufmerksam auf sich machen. Er sieht es wirklich als letztmögliche „Option“ an. Und selbst dies auch nur eingeschränkt. Denn wirklich sterben möchte niemand. Wenn physische und körperliche Qualen jedoch in einem Maße zusammentreffen, in welchem, trotz aller Vermeidungsstrategien, trotz jahrelangen Kampfes, einfach kein Ausweg, keine Lösung in Sicht zu sein scheint, dann – ja, dann kann sich der jahrelange Schmerz entweder in einer Kurzschlusshandlung oder einem „durchdachten“ Plan manifestieren. Und der Suizid stellt wirklich die letzte! aller „Möglichkeiten“ dar. Auch, wenn ich mich da leider wiederhole. Oder auch wiederholen muss?! Aber niemand möchte wirklich einfach so von uns gehen.

    Und Kommentare auf suizidale Absichten oder Versuche, wie oben erwähnt, verschlimmern die Lage oft noch. Zu hören, dass jemand in so einem Fall egoistisch handelt, spiegelt nur Unwissen und ein Fehlen von Emphatie wider. Denn die Verzweiflung, das Leid eines Menschen kann Ausmaße annehmen, da kann er einfach nicht mehr an die möglichen Ursachen, die Trauer, …, der Angehörigen Rücksicht nehmen. Auch wenn er vorher mit all seinen Gedanken natürlich trotzdem bei ihnen ist und sämtliche Szenarien im Kopf durchspielt, die sich nach seinem Ableben entwickeln könnten.
    Und auch über Ratschläge, einen Spaziergang am Tag zu unternehmen und einen Apfel mehr zu essen, kann da nur Kopfschütteln verursachen.

    Ergo: Ob angekündigter oder vollstreckter Suizid – es sind/waren Menschen, die sicher nicht aus einer Laune heraus diesen Weg beschreiten/beschritten haben und vor dieser Absicht auch Menschen wie wir sind/waren. Die auch einst im Leben sicher mal viel Freude empfinden konnten – ihnen ab einem Zeitpunkt aber vielleicht auch „übel“ mitgespielt worden ist. Um nur eine der Möglichkeiten zu nennen. Wir sollten sie nicht stigmatisieren, wir sollten Emphatie walten lassen. Vielleicht fehlt vielen dieser Menschen – genau dies!

    1. Das stimmt. Keiner will sterben, „weil man gerade mal eben so ne Laune hat“ – die Leute wollen sterben, weil sie das Leben nicht mehr ertragen können, weil sie denken, dass sie eine Last sind etc.
      Da geht es oft gar nicht darum, dass das Leben nicht schön ist, es ist eben AUCH grausam und manchmal unglaublich schwer zu ertragen.

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