10 Dinge, die ich mit 30 gelernt habe

Früher wollte ich ewig jung bleiben, alt werden war doch doof, man bekommt Falten, kann nicht mehr in Clubs feiern und dann ist man eh spiessig und sowieso. Alt Werden ist kacke. Das war Faktum.
Dann kam mein 24. Geburtstag und ich fing langsam an, mich etwas alt zu fühlen, mein 25. nahte, ein Vierteljahrhundert, das gilt irgendwie als alt, zumindest damals für mich. Ich hatte Panik, echte Angst, ich wollte nicht alt werden… Ich wollte vor allem nicht wirklich und endgültig erwachsen werden, das spielte wohl auch mit rein.
An meinem 25. Geburtstag passierte nichts Erwähnenswertes, ich zerfiel nicht zu staub, noch begannen Anstrengungen in meinen näheren Umfeld mich mummifizieren zu wollen, noch reichte man mir in der Öffentlichkeit einen Gehstock. Alles war wie immer.
Mit 27 fing ich langsam aber sicher an, immer entspannter zu werden, was mein Alter anging, ich fing an, selbstsicherer und gefestigter zu sein, ich machte einen letzten Schritt in Richtung „richtig erwachsen“ in genau dieser Zeit.

23 vs. 30

Mittlerweile bin ich seit fast einem halben Jahr 30 (immer noch nicht zu Staub zerfallen, nur die langen Leinenbandagen sind was nervig manchmal) und könnte zufriedener, angekommener und glücklicher mit meinem Alter nicht sein. Ich habe einige Dinge gelernt, die mich zufriedener und entspannter gemacht haben und mein Leben massiv vereinfacht haben. Einige davon waren mir schon vor meinem 30. bekannt, gutgemeinte Tipps von Oma und Opa oder allgemeine Lebensweisheiten, die man um die Ohren gekloppt bekommt, aber es liegt ein feiner Unterschied zwischen purem Wissen und Verstehen und Anwenden. Das Wissen war teilweise schon vorher da, der Rest, der kam mit dem Älterwerden…

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