Weekly Edit #4

Eigentlich wollte ich erst schreiben, dass die vergangene Woche eher friedlich an uns vorbei plätscherte, denn das tat sie hier auch. Hier in Colorado, weit weg vom schrecklichen Terroranschlag in Las Vegas, der fast 60 Menschen das Leben kostete und ca. 600 verwundete. Es war gerade mitten in der Nacht vom Sonntag, wir schauten noch fern und eine Serie war gerade zu Ende gegangen, als der Breaking News Alert über den Bildschirm flackerte und alle Berichterstattung sich nach Las Vegas wandte, als die ersten Augenzeugenberichte und Smartphone Videos des schrecklichen Geschehens eintrudelten… 

Ich bat den Mann, erstmal umzuschalten bitte. Wenn auch ich mir die grausamsten Horrorfilme anschaue, je mehr Blut und Gore, desto besser – mit realen Grausamkeiten habe ich so meine Probleme… 

Und wieder einmal stehe ich vor dem Rätsel, warum diese angeblich so fortschrittliche Nation so verzweifelt an einem veralteten Recht festkrallt, wie Kate es mal bei Leo an der Tür im eisigen Meer hätte tun sollen…

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Interview Reihe Psychische Störungen – Angehörige und Betroffene berichten – #7

Alles, was du dir im Geist vorstellst,
wird Wirklichkeit,
wenn du nicht aus dem Licht deines Herzens heraus trittst.

Indianische Weisheit

 

Niemals käme man auf die Idee, das gebrochene Bein zu verstecken, das man sich im Ski-Urlaub zugezogen hat, weil man Angst hat, deswegen verurteilt zu werden oder nicht Ernst genommen zu werden. „Weg mit den Krücken und stell dich nicht so an… “ würde man wohl eher wenig zu hören bekommen. Krankheiten, die sichtbar sind, deren Einschränkung direkt bemerkbar ist, werden selten heruntergespielt oder in Frage gestellt. Bei Krankheiten, die man nicht sehen kann, sieht das oft anders aus. Da wird oft versteckt, es fehlt der Mut, offen zu sein, aus Angst, dass einem nicht geglaubt wird, dass man nicht Ernst genommen oder sogar angegriffen wird. Wie will man denn auch beweisen, dass es einem so schlecht geht, dass man nicht aufstehen kann, wenn einem rein körperlich und äusserlich nix fehlt? 

Besonders extrem ist das im Bereich der psychischen Krankheiten, ein Tabuthema, etwas, worüber man nicht spricht, etwas, das man nicht sehen will. Die Betroffenen schweigen und leiden oft im stillen, was die Krankheit oftmals noch weniger erträglich macht und zusätzlich belastet. Das Stigma ist noch gross, die Missverständnisse und das Unwissen auch. 

Umso wichtiger ist, dass das angebliche Tabu gebrochen wird, diese Dinge thematisiert werden und weitläufige Aufklärung stattfindet. Dieses ist mitunter das Ziel dieser Interview Reihe mit Betroffenen und Angehörigen von psychischen Störungen. Die verschiedenen Geschichten aus allen Schichten, Geschlechtern und Lebensbereichen sollen aufzeigen, wie „normal“ und weit verbreitet diese unsichtbaren Krankheiten sind. Sie sollen anderen Betroffenen zeigen, dass sie nicht alleine sind und Nicht Betroffenen einen kleinen Einblick in das Leben mit diesen Krankheiten geben. 

Heute berichtet Julia vom Blog FreshStartEveryDay von ihrem Leben mit Depressionen und Borderline und wie sie ihr Leben mit diesen Krankheiten meistert. 

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Beauty Haul #2 – Neutrogena Gesichtspflege

Eigentlich wollte ich nur die Neutrogena Hydro Boost Creme, die ich nun schon seit einigen Wochen sehr gerne benutze, nachkaufen, das mein aktueller Tiegel sich dem Ende zuneigt. Ich mag die Creme so gerne, dass ich keine Lust hatte, mich nach einer neuen Gesichtspflege umzusehen, wo diese doch so gut passt gerade.

Eigentlich… Ja, das eigentlich ist hier nur das Problem… 

Man kennt das sicherlich, man geht mit festem Plan und Liste, den Weg schon im Kopf vorgemerkt, wie ein Schlachtplan, zum Einkaufen: In den Laden rein, dann gleiiich links schwenken und die Kosmetika rechts ignorieren, MAKEUP IGNORIEREN! Rechts an den Kerzen vorbei, bleib bloss nicht stehen, um dran zu schnüffeln, sonst kaufst Du noch eine… Dann nur noch geradeaus, alles potenzielle Spielzeug oder Mitbringsel für die Kinder strikt ausser Acht lassen und NUR VERDAMMTE SERVIETTEN KAUFEN!!! 

Meistens endet es doch damit, dass man mit 2 Lippenstiften, 3 Duftkerzen – hey, die neuen Herbstdüfte sind raus und die alten Sommerdüfte gehen jetzt ja mal gar nicht, wo es kalt wird – und 2 Büchern fürs Kind aus dem Laden. Dafür aber ohne Servietten. 

Verdammt! 

So ähnlich war das hier auch letztens. Wie gesagt, eigentlich wollte ich nur meine Creme nachkaufen. 

Wenn da nur das Wörtchen „eigentlich“ nicht wär… 


Ein kleines bisschen ist das dann aber doch eskaliert und es kamen noch ein paar mehr Sachen mit…

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{MAKEUP} Herbst Trendfarben 2017

Irgendwas war die letzten Monate, das gesamte letzte Jahr, ich hab mich irgendwie verloren und gerade scheint es, als würde ich mich langsam wiederfinden. An Makeup war diese Zeit kaum zu denken, 3 oder 4 Mal geschminkt habe ich mich vielleicht, mit Mode gespielt noch seltener. Es ging einfach nix, im Kopf zu viele Gedanken, die ich nicht fassen konnte, ewige Erschöpfung und Müdidkeit. Dazu kam, dass Motivation ein verstaubtes Relikt der Vergangenheit war, eine Erinnerung daran, als es noch anders war…
In den letzten Tagen ist es fast so, als sei ein Knoten geplatzt.
Anstatt die Augen aufzuschlagen und mir zu wünschen, ich könne noch ewig im Bett liegen bleiben, stehe ich nun frisch und fröhlich auf; anstatt trübselig und unmotiviert auf den Bildschirm zu starren und immer und immer wieder halbe Sätze zu löschen (zu mehr war ich kaum in der Lage, es kam einfach nix), tippe ich aktuell wie wild, habe Listen und Tracker erstellt, Notizen ohne Ende gemacht, Bilder gemacht, geswatcht und und und. Ich habe wieder Spass an der Blogarbeit, weiss kaum, wo ich anfangen soll, so übermütig bin ich, gleichzeitig ist diese furchtbare Strukturlosigkeit, die mich zu lange gefangen hielt, wie verflogen.


Ich bin so motiviert, dass ich mich spontan zur Herbst Look Blogparade gemeldet habe und ein Herbstmakeup geschminkt habe. Etwas, das seit Ewigkeiten fast undenkbar war. Den Pinsel schwingen, nein, dann auch noch Bilder machen, sortieren, bearbeiten, tippen, texten, etc.? Nein, das ging nicht. Jetzt wieder fast mühelos und mit unglaublich viel Spass.
Nur etwas aus der Übung bin ich, aber das wird auch noch.

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