Trendspielzeug Fidget Spinner

Aktuell sieht man sie an jeder Ecke, Kinder wirbeln schillernde, schimmernde, manchmal sogar leuchtende Scheiben und seltsame Teile umher, Amazon verzeichnet Rekordzahlen bei den Bestellungen – Fidget Spinner oder auch Hand Spinner genannt, sind der neueste Schrei und aktuell extrem hip und angesagt.
Was Viele aber nicht wissen: diese Spielzeuge sind weder neu, sondern eine Erfindung aus den 90ern, noch wirklich ein Spielzeug, als eher therapeutisches Mittel.

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DU BIST NORMALER, ALS DU DENKST… EINE INTERVIEW REIHE – LEBEN MIT PSYCHISCHEN STÖRUNGEN, BETROFFENE UND ANGEHÖRIGE BERICHTEN – Mein Mann berichtet

Letztens habe ich meine Geschichte veröffentlicht und offen über mein Leben mit psychischen Störungen geschrieben. Das war der Auftakt zu einer Interview Reihe mit Betroffenen und Angehörigen, jeden Freitag kommt eine neue Geschichte und Lebenserfahrung hier auf LostBehindTheMirror online.
Heute wird es noch einmal persönlich, bevor es dann mit EUREN Geschichten weitergeht, mein Mann berichtet – als Angehöriger über das Leben mit MIR.

Wir sind seit bald 8,5 Jahren zusammen, seit über 6 Jahren verheiratet, wir waren nach einer Woche verlobt, 2 gemeinsame Kinder, haben meinen Suizidversuch und seine Verletzung im Einsatz im Afghanistan gemeinsam durchgestanden, ich bin von England nach Deutschland gezogen und dann in die USA, wir haben also so Einiges gemeinsam durch.
Hättest Du Interesse daran, dass ich mal unsere „Lovestory“ aufschreibe? Wie wir uns kennengelernt haben, wie das eigentlich kam, das wir nach einer Woche verlobt waren und wie das war, als er im Einsatz war, als er verletzt wurde etc.?

Aber heute ist etwas anderes Thema hier, nämlich wie denn das Leben so ist, mit Jemandem, der wegen Chicken Nuggets anfangen kann zu heulen, wie ein kleines Kind, mit Jemandem, dessen Stimmung jede Sekunde komplett ins Gegenteil kippen kann.
Wie ist das Leben mit Jemandem, dem man vor Jahren wortwörtlich das Leben gerettet hat, indem man einen Suizid durchkreutzt hat?
Wie ist das Leben mit Jemandem, der im Supermarkt anfängt zu weinen, weil eine Panikattacke eingetreten ist?

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Du bist normaler, als du denkst… Eine Interview Reihe – Leben mit Psychischen Störungen, Betroffene und Angehörige berichten

Ich weiss gar nicht mehr, wie oft ich nun schon angefangen habe, zu tippen, nur, um dann doch wieder Alles zu löschen…
Ich weiss nicht, wo ich anfangen soll. In der Regel fängt man am Anfang an, aber das ist gar nicht so leicht, wenn man nicht weiss, wann der eigentlich war. Oder warum. Es ist wie die Frage danach, wann und warum der Urknall eigentlich genau war. Oder ob die Henne oder das Ei eher da waren – mittlerweile geht man ja davon aus, dass das Ei zuerst da war, sogar das ist einfacher, als der Anfang dieses Textes…
Kleinere Schreibblockaden sind keine Seltenheit, meist kommen sie auf, wenn ich noch nicht so ganz sicher bin, was ich eigentlich schreiben will. Sie vergehen meist schnell wieder. Das hier ist aber anders. Ich weiss genau, worüber ich schreiben will, das Thema ist klar, die Geschichte schon längst passiert, ich war bei allem dabei, kenne jedes Detail. Aber sie in Worte zu fassen, zu Papier zu bringen, sie zu verewigen, das fällt schwer. Jedes Wort, jeder Satz hört sich fremd an, falsch…
Ich weiss auch, was es ist, das mich so behindert. Scham, Angst, das immer neu heraufwallende Gefühl „Warum kann ich eigentlich nicht normal sein…?“
Normal. Was ist schon normal? Normal ist vor allem relativ…


Aber auch dieses Wissen ist kein Trost. Die bohrende Frage bleibt, sie kommt immer wieder, egal in welche tiefen, dunklen Ecken ich sie dränge, sie findet immer wieder ihren Weg zurück an die Oberfläche, um dann nur noch dringlicher zu scheinen, mich fast anzubrüllen. Mitschwingend eine dunkle, unausweichliche Wahrheit, die mit jedem Mal, das ich diese Frage stelle, nur deutlicher wird: du bist NICHT normal. Kein Warum erstmal, nur diese kleine Feststellung, diese kleine Wahrheit, die so Vieles manchmal so schwer macht.
„Was ist schon normal…?“, versuche ich mir noch ein weiteres Mal selbst Mut zuzusprechen. Mein Blick schweift auf ein paar Zeitungen, die einen Glamour Shot von Harley Quinn und dem Joer zeigen. Suicide Squad ist immer noch hip, die alten Gegner Batmans wurden neu aufgezogen, modernisiert, sie sind mittlerweile eigene Helden und Berühmtheiten, sind cool – nur eine Sache blieb: sie sind nicht „normal“, selbst in einer Welt voller Superhelden und Superbösewichte stechen sie heraus. Irres Gelächter, wirre Sätze, radikale Aktionen, unsere neuen Ikonen haben ne Schraube locker, das ist ganz klar, das war es schon immer. An Fastnacht und Halloween gab es zig Joker und Harley Kostüme, ihre Gesichter zieren Merchandise und T Shirts. Jeder will ein bisschen Joker und Harley sein, das irre Pärchen, das so viel Spass hat. Nicht normal sein ist cool. Ne Schraube locker haben, ist ok….
Nur eine Sache stört: Es ist mehr, als nur eine Schraube locker zu haben und sich nicht darum zu scheren, was Andere denken und zu tun, was man will. Ne Schraube locker haben ist nur solange ok, solange es irgendwie „ansehnlich“ oder „cool“ ist. Mit dem Rest, den wollen wir nicht sehen, damit wollen wir doch nichts zu tun haben…

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10 alternative Methoden gegen Schlafprobleme

Es ist kurz vor Mitternacht, du wälzt dich ruhe- und rastlos umher, ziehst die Decke über dich, nur um sie Sekunden später frustriert wieder von dir zu treten. Zu heiss, zu kalt, links liegen ist unbequem, auf der rechten Seite drückt es. Du ziehst verzweifelt dein Kissen zu dir heran, kuschelst dich ein, “Schlaf endlich ein!” rufst du dir selber zu – dein Blick gleitet zur Uhr, vielleicht ziehst du dein Handy zu dir heran, um zu schauen, wie spät es mittlerweile ist, nur um daran zu denken, wie wenig Schlaf dir bleibt. Diese Gedanken werden lauter und lauter: “Schlaf endlich ein, verdammt noch mal…!!!”

Dieses Szenario klingt nur allzu bekannt?

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10 positive Veränderungen für 2017

 

 

 

Darüber, wie schlimm, katastrophal und furchtbar das Jahr 2016 für mich war, habe ich mich ja nun schon zur Genüge ausgelassen…
Fakt ist allerdings, dass viele dieser negativen Dinge schlicht an mir lagen und meine Schuld waren, bedingt durch einen negativen Lifestyle, den ich mir im Jahr angeeignet habe. Normalerweise nehme ich gute Vorsätze für das neue Jahr nur selten sonderlich ernst, nach einem solchen Katastrophen-Jahr ist es allerdings fast schon mehr als symbolisch, wenn man noch einen neuen, komplett unbefleckten Kalender, ein neues, frisches Jahr vor sich hat. Man nimmt sich doch da auch immer vor, jetzt alle Termine in Schönschrift einzutragen, die hastig hingeschluderten Notizen kommen erst später im Jahr dazu…
So ist es auch mit den Vorsätzen bei mir dieses Jahr – das Resultat aus viel Reflektion und Erkenntnis. Ich kann die Welt nicht ändern, aber wenn ich mich nicht ändere, dann wird sich gar nichts ändern.


Also, da fange ich doch mal bei mir an…
Ausserdem habe ich so langsam aber sicher die Schnauze von der Lethargie des vergangenen Jahres die Schnauze voll, genug davon, nie Energie zu haben, ich immer mies zu fühlen, nie was auf die Reihe zu bekommen.
Und Gott, Leute, ich sag euch eins, ich bin alt – nee, mit 30 nicht wirklich, aber ich werde alt. So alt, dass einem der Körper selbst Kleinigkeiten im Bezug auf ungesunden und miesen Lebensstil nicht mehr so einfach verzeiht, im Gegenteil, ich bin so alt, dass mein Körper auf Sünden mit mehr Vehemenz reagiert als Trump Rally Teilnehmer auf Immigranten oder Minderheiten.
So kann das nicht weiter gehen…

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