Outfit #5 – Widerliche Positivität

Ist es nicht wunderbar, wie das Leben einem Steine in den Weg wirft und alle Pläne und Hoffnungen, die man so macht und hegt, einfach in sekundenschnelle über den Haufen werfen kann, so dass wir lernen, neue Perspektiven zu sehen und so dass wir stärker und klüger durch die Lehren des Lebens werden? Ist es nicht herrlich, wie das Leben uns mit immer neuen Prüfungen belegt, damit wir als bessere, erfahrenere Menschen daraus hervorgehen können?
DANKE LEBEN!

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Mythen und Irrglauben über Suizid – ein Aufklärungsartikel

Ich will sterben.

Wie geht man damit um, wenn man diesen Satz im Umfeld hört?
Wie kann man jemandem helfen, der Todessehnsucht äussert und KANN man der Person überhaupt helfen und sollte man überhaupt? Ist es denn nicht so, dass Leute, die wirklich Suizid begehen wollen, es einfach tun und nicht drüber reden? Will die Person jetzt nur Aufmerksamkeit?

Suizid ist immer noch grosses Tabuthema, kein Wunder, es ist mit Leid und Schmerz verbunden, sicherlich kein Thema, das man beim Sektfrühstück mit Frenden neben der Diskussion darum, welchen Film man sich am Wochenende im Kino anschaut, einfach mal eben so bespricht. Eigentlich redet man gar nicht drüber…

Und genau das ist das Problem.

Man redet nicht drüber, es ist tabu, so zu denken, ist tabu. Sterben zu wollen, ist tabu. So zu leiden, dass man mit dem Leben nicht mehr klarkommt, ist tabu. Es ist egoistisch. Es ist schwach. Es ist faul. Es ist ein Schrei nach Aufmerksamkeit, der gerade in dieser Form gerne ignoriert und nicht ernst genommen wird. Es ist ein No Go. Es ist undankbar. Es ist ein Tabu.

Heute soll es um Miskonzeptionen und Vorurteile und falsche Vorstellungen zum Thema Suizid gehen, das Ziel ist es, durch Aufklärung mehr Verständnis und mehr Hilfotpionen für Betroffene und Angehörige an der Hand zu haben und eventuell sogar Freitode verhindern zu können.

VORSICHT – DIESER ARTIKEL ENTHÄLT EVENTUELL TRIGGERNDE INHALTE ZUM THEMA SUIZID 

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Makeup #4 – Rot-Golden Bohemian

Ewig lange habe ich mich wie in einem Loch gefühlt, Depressionen sind rechte Arschlöcher, wenn ich das mal so frei und salopp sagen darf. Genauso wie ich mich zu der Zeit fühlte, sah ich auch aus.
Schminken oder mich stylen? Absolut undenkbar, ich schaffte es ja kaum, mich im Spiegel anzuschauen. Mein Style ist immer ziemlich guter Indikator dafür, wie es mir geht, je miserabler ich mich fühle, desto weniger tue ich für mich und desto mehr durch seh ich auch aus. Self-Care soll man betreiben, heisst es, das tut gut, heisst es. Doof nur, wenn man sich so gar nicht dazu aufraffen kann, weil man nicht mal daran glaubt, dass man es verdient hat, sich selbst was Gutes zu tun und sich gut zu fühlen…


Aber ewiges in Selbstmitleid zerfliessen und sich in Gejammer suhlen bringt ja (leider) auch nichts. Irgendwann gehe ich mir in solchen Phasen so sehr selbst auf den Keks, dass ich mich aufraffe, quasi, um mir selbst zu entkommen. So ein kleines bisschen gut und heilsam ist Jammern und Selbstmitleid dann doch auch, so ein bisschen, ein kleines bisschen…

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Ein Offener Brief – Du bist gut genug!

Dieses geht an Dich, die Frau, die zweifelnd vor dem Spiegel steht und sich fragt, ob sie diese kurzen Shorts tragen kann, weil ihre Beine nicht aalglatt sind, an die Frau, die im Onlinestore sich zig hübsche Bikinis anschaut, um dann doch einen verhüllenden Badeanzug mit Strandkleid zu bestellen, an das Mädchen, das sich nicht traut, vor Freunden ein Eis zu essen, wenn ihr danach ist, weil sie Angst hat, verurteilt zu werden.

Dieses geht an Dich, höre mir gut zu, es ist wichtig, dass du dieses weisst. 

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Blogger ABC – I wie Impressum

Impre-was?
Man MUSS was?
MUSS ich…?
Impressumspflicht in Deutschland. Die gesetzliche Regelung, dass Websitenbetreiber und eben auch Blogger, ihre Adresse auf der Website angeben müssen.
Das Hirn fängt an zu rattern, beim ersten Versuch, die Implikationen des Faktes, die Adresse öffentlich sichtbar auf dem Blog zu haben, zu begreifen – Bilder schiessen in den Kopf von Stalkern, die durchs Fenster schauen, abgewechselt von der Idee, dass so vielleicht auch Überraschungs PR Samples und Päckchen den Weg zu einem finden werden, wieder abgewechselt mit Bildern im Kopf, wie man stranguliert neben einem Paket Lippenstifte liegt…
Nee, also Adresse, so öffentlich, das geht ja gar nicht, oder?

Was hat es mit dem Impressum auf sich, wie soll man das finden, wozu soll das gut sein? Darum geht es heute im Blogger ABC, wo sich Alles um I wie IMPRESSUM dreht.

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