Blogger ABC – G wie Geld

Hallihallo, auch wenn es die Tage auf dem Blog etwas still ist, das Blogger ABC geht dennoch in die nächste Runde.
Eigentlich redet man ja nicht über Geld, aber genau das tun wir heute, es geht nämlich weiter mit dem Buchstaben G wie Geld.
Heute dreht sich Alles um Moneten, Kröten, Zaster, Rubel, wieviel kostet ein Blog, kann man damit Geld verdienen, wie und wieviel?

Wie immer habe ich einen kleinen Fragenkatalog erstellt, an dem Du Dich orientieren kannst, oder aber Du schreibst einfach frei von der Leber weg, was auch immer Dir mehr liegt. Vergiss auch nicht bei Blogdings vorbeizuschauen und den Beitrag vom letzten Jahr zu lesen, da ging es nämlich auch ums Geld. 

1 – Wieviel kostet es eigentlich so, zu bloggen (Hosting, Equipment etc.)?
2 – Ist Werbung auf Blogs, um Kosten zu decken und eventuell sogar noch was dazuverdienen, ok, oder nicht?
3 – Verdienst Du Geld mit Deinem Blog, würdest Du es gerne und warum und wie?
4 – Hast Du irgendwelche Spartipps oder Schnäppchen für Blogger?
5 – Was ist Dein Rat für Blogger, die gerne anfangen würden, ihren Blog zu monetarisieren?


1 – Wieviel kostet es eigentlich so, zu bloggen (Hosting, Equipment etc.)?
Das kann stark variieren, von fast nichts bis zu mehreren Tausenden an Ausgaben ist Alles drin. Wenn man nicht selbst hostet und nur Dinge nutzt, die man eh schon hatte, belaufen sich die Kosten gegen Null. Wenn man selber hostet und eventuell noch Equipment dazu kaufen muss, kann das teuer werden, je nachdem, wie viel und welches Equipment angeschafft wird.
Ich berichte mal über meinen ganz eigenen Blog:
Hosting – 12 Dollar im Monat
Bildbearbeitungsprogramm, Statistiktools, andere kleine Programme, Backup etc. – 25 Dollar im Monat
Internetzugang – tja, ohne Internet in der Tat kein Blog, meistens hat man das Internet auch ohne Blog, dennoch ein Kostenfaktor, vor allem, wenn man sich für einen schnelleren Zugang entscheidet, der dann teurer ist (dazu muss ich sagen, ich kenne mich mit den Deutschen Preisen für Internet etc. nicht mehr wirklich aus, hier in der Gegend ist schnelles Internet extrem teuer, weil auch nach GB, die man nutzt, abgerechnet wird. Ohne den Blog würde ich wesentlich weniger nutzen, also kommt das durchaus als Kostenfaktor hinzu – ca. 70 Dollar im Monat, schwankt je nach Nutzung (mittlerweile sind wir zu einem günstigeren, aber auch viel, viel langsamerem Anbieter gewechselt und zahlen „nur“ noch 50 Dollar).
Neben den Kosten, die monatlich entstehen, kommen noch einmalige Anschaffungskosten hinzu, teilweise für Equipment und teils für Programme, Themes, eventuelle Schulungen und Kurse, etc.
Im hiesigen Falle: Laptop (leider bin ich nun schon beim 2. Laptop, da mein MacBook einen Displayschaden hat UND dann auch noch der Laptop meines Mannes den Geist aufgegeben hat und ein billiges Notebook immer noch günstiger war, als die Reparatur) . MacBook waren einmal 2.000 Dollar, ein neues Notebook 250 Dollar
Kamera: In der Tat hauptsächlich für den Blog angeschafft, wenn auch ich auch so sehr gerne fotografiere, ohne die intensivere Auseinandersetzung mit Fotografie wäre ich wohl bei einer kleinen Digitalkamera geblieben – 1,300 Dollar, dazu Kameraequipment wie Fernauslöser, Kameratasche, Stativ, etc. etc. – wir sind bei ca. 1,700 Dollar
Programme, Themes, Plugins, für die ich einmal gezahlt habe: puh, um die 200 Dollar, vielleicht mehr…
Hintergründe, Dekoelemente etc. auch da kamen im Laufe der Jahre nette Summen zusammen, da bin ich mir sicher, wieviel genau kann ich aber gar nicht sagen.
Im Artikel zum Thema E wie Equipment habe ich aber zum Preis und was man WIRKLICH braucht, noch etwas mehr geschrieben, das geht nämlich sicher auch billiger, als in meinem Falle.

2 – Ist Werbung auf Blogs, um Kosten zu decken und eventuell sogar noch was dazuverdienen, ok, oder nicht?
Klar, wie man sieht, können die Kosten recht schnell recht hoch werden, gerade, wer professionell bloggt, bietet dem Leser ja in der Regel einen Mehrwert und das darf doch durchaus entlohnt werden. Voraussetzung ist natürlich, dass Werbung entsprechend deklariert wird, ansonsten ist ja nichts Verwerfliches dran, sich Arbeit bezahlen zu lassen.
Es ist natürlich absolut legitim, seinen Blog ausschliesslich als Hobby zu betreiben (damit und mit den Unterschieden zwischen dem Bloggen als Hobby und als Beruf soll es beim nächsten Mal im Blogger ABC gehen) – aber eben genauso legitim, damit Geld zu verdienen (Ehrlichkeit und Transparenz natürlich vorausgesetzt).

3 – Verdienst Du Geld mit Deinem Blog, würdest Du es gerne und warum und wie?
Dieses ist ja nicht mein erster Blog, mit meinem alten Projekt habe ich nicht wenige Kooperationen gehabt und auch regelmässige Einnahmen gehabt. Der hiesige Blog ist noch zu jung und nicht bekannt und spannend genug, um damit schon gross was zu verdienen. Eventuell kommt das noch.
Also berichte ich mal von meinem alten Blog: Verdient durch Werbebanner, Produkt-Reviews (bezahlt, nicht nur mit dem Produkt), da ich damals noch zweisprachig gebloggt habe, auch hier und da Übersetzungsarbeiten oder Korrekturlesen, Outfitbilder oder Produktbilder für Onlineshops oder oder oder. Die Bandbreite, wie man als Blogger Geld verdienen kann, ist gross und auch von Nische zu Nische unterschiedlich.
Ob ich mit diesem Blog gerne was verdienen würde? Joa, warum nicht, wenn sich die Gelegenheit ergibt, gerne. Aber nicht um jeden Preis.

4 – Hast Du irgendwelche Spartipps oder Schnäppchen für Blogger?
Es muss nicht das teuerste Equipment sein, denn die Texte muss man immer noch selber schreiben, die beste Kamera kann nur soviel, wie der Fotograf, der sie nutzt, etc.
Equipment ersetzt kein Können, keine Leidenschaft und Passion, nicht Authentizität und Ehrlichkeit, macht qualitativen Content vielleicht etwas einfacher, bedingt diesen aber eben nicht automatisch.
Es gibt immer wieder Sales von Software, älteren Photoshop Versionen und anderen Programmen. Ausserdem gibt es auch immer wieder gute kostenlose Basisprogramme, OpenOffice oder die kostenlose Version von Evernote oder auch Canva oder Picmonkey. Deko und Bildhintergründe kann man selber basteln oder günstig besorgen im Baumarkt, Bastelladen oder auch EinEuroLaden, man muss nur kreativ sein und die Augen aufhalten. Und ganz wichtig, Vernetzen kostet nichts, ist aber so so wichtig.

5 – Was ist Dein Rat für Blogger, die gerne anfangen würden, ihren Blog zu monetarisieren?
Wer professionell bloggen und sein Projekt monetarisieren will, sollte sich an einige Bloggergrundsätze halten, schlichtes Design, einfache Navigation, qualitative und regelmässige Inhalte sind absolut Grundvoraussetzung, genauso wie Ahnung, Authentizität und absolute Transparenz. Wer Geld verdienen will, kann es sich nicht leisten, grossartige Pausen vom Online Leben zu nehmen, Bloggen bedeutet Selbstständigkeit, das bedeutet selbst und ständig. Das ist hier genauso wie in allen anderen Berufsfeldern. Bloggen ist halt Arbeit, wenn man damit Geld verdient, die muss man Ernst nehmen, ordentlich verrichten und professionell sein.
Ich rate aber vor allem dazu, nicht zu sehr umher zuschauen, was die Anderen machen, andere Blogger werden so viel zu schnell zur unangenehmen und ungeliebten Konkurrenz, dabei lebt das Bloggen von der Vernetzung. Bleib Du selbst, sei ehrlich, sei offen, sei authentisch und voller Leidenschaft. Und sei Dir eben auch bewusst, dass Bloggen ein genauso harter, anstrengender Beruf ist, wie jeder andere auch, einer, in dem Du quasi nie Pause hast, einer, der nach aussen hin nach viel mehr Glamour aussieht, als wirklich dahintersteckt, nämlich ewigliche Stunden am PC, vor und hinter der Kamera und Social Media.


Wie sieht es bei Dir aus?
Was denkst Du zu dem Thema?
Ich freue mich auf Deinen Kommentar oder Deinen eigenen Beitrag dazu. In 2 Wochen geht es dann am Samstag, dem 27.05. 2017 mit H wie Hobby oder Beruf(ung) weiter.

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