Blogger ABC – B wie Bilder

Weiter geht es mit Runde 2 des Blogger ABCs und zwar mit dem Buchstaben B, wie BILDER.

Der Mensch ist ein visuelles Wesen, hübsche Dinge, Bilder ziehen uns fast magisch an, ein schönes Bild kann Neugier auf einen Blogpost wecken oder ihn erst richtig komplett machen. Wie sieht das bei euch aus mit den Bildern, macht ihr alle selber, nutzt ihr Datenbanken, wie erschafft man solche Bilder eigentlich und noch viel mehr, darum soll es im heutigen Blogpost gehen.


Auch dieses Mal ein kleiner Fragenkatalog, an dem ihr euch orientieren könnt, natürlich dürft ihr auch einfach frei von der Leber weg schreiben:
1 – Bildrechte, wie sinnig oder unsinnig sind die Gesetze bezüglich Bilder deiner Meinung nach?
2 – Wie wichtig sind dir Bilder bei deinem Blog und wie wichtig bei Blogs, die du liest?
3 – Beschreibe den Entstehungsprozess deiner Bilder.
4 – Welches Equipment nutzt du?
5 – Bildbearbeitung: Bearbeitest du deine Bilder, wie und wo?
6 – Bilddatenbanken und Bilderdienste, nutzt du welche und welche kannst du empfehlen?
7 – Wasserzeichen / Logo – nutzt du es und wenn ja, wie und warum, warum nicht?
8 – No Gos bei Blogbildern.


1 – Bildrechte

Die rechtlichen Regulationen und auch Restriktionen, denen man in Deutschland als Blogger unterliegt, sind weit gefächert und machen auch vor Bildern nicht halt. Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht, dann noch so Kram wie Panoramafreiheit und und und. An jeder Ecke scheinen Abmahnungen zu lauern, was gerade Neublogger sehr verunsichern kann.
Generell habe ich aber nichts gegen die strikten Gesetze, letztlich dienen sie ja zu unserem Schutz und nicht dazu, uns das Leben schwer zu machen. Stell Dir nur mal vor, man könnte alle deine Bilder einfach benutzen, wie man will… Man könnte deine Bilder photoshoppen und für Pornoseiten oder rechtsradikale Publikationen oder sonstetwas nutzen, das willst Du doch sicherlich nicht?
Mir wurden schon mehrfach Bilder „geklaut“ , unter anderem von Onlineshops, die dann damit Geld verdienen. In der Regel bezahlen Shops den Bloggern diese Nutzungsrechte, wenn Bilder einfach so genutzt werden, ist das natürlich nicht der Fall.

2 – Wie wichtig sind dir Bilder bei deinem Blog und wie wichtig bei Blogs, die du liest?

Bei anderen Blogs: Da kommt es schwer auf das Blogthema an, sozialkritische oder literarische Themen kommen bei mir auch ohne Bebilderung gut an, wenn sie denn gut geschrieben sind. Ein Beauty- oder Modeblog ohne Bilder, da wird es schon schwerer… Ich schaue mir gerne hübsche Outfits, Dekorationen oder Makeups an.
Bei meinem eigenen Blog: Bilder sind bei meinen Themen recht wichtig, Makeup- und Outfit Posts ohne Bilder, nee, das klappt nicht so gut. Die meisten meiner Themen sind eher visuell, da muss ich natürlich Bilder liefern. Mir macht das Bilder Machen aber auch grossen Spass, dass meine Bilder hübsch, aber auch qualitativ gut sind, ist mir durchaus sehr wichtig. Es ist schon sehr oft passiert, dass es eben keinen Post gab, weil meine Bilder nix geworden sind, bzw. ich sie nicht gut genug finde.

3 – Beschreibe den Entstehungsprozess deiner Bilder

Das kommt schwer auf die Art der Bilder an, ob es sich um Produktfotos, Flatlays, ein Outfit oder Makeup, Essen oder Sonstiges handelt. Generell liegt meine Kamera eigentlich fast immer parat, ich schiesse immer wieder gerne Bilder von den Kindern, lasse die Kamera leider viel zu oft zu Hause liegen, wenn wir das Haus verlassen. Ich Schussel muss mir echt mal angewöhnen, die Kameratasche direkt bei der Haustür zu deponieren.
Makeup Bilder: Erst muss ich natürlich das Makeup schminken, ich habe noch kein Ringlicht (steht definitiv auf meiner Wunschliste) und bin deswegen auf Tageslicht angewiesen, die Bilder werden mit Hilfe von Stativ und Fernauslöser geschossen, danach gesichtet, sortiert, bearbeitet.
Outfit Bilder: Hier wird es schon komplizierter und aufwendiger, hierzu muss ich nämlich den Mann zur Hilfe nehmen, das Haus verlassen, Outfit Bilder sind hier ein Familienausflug, die Kinder müssen ja auch mit. Dann eine hübsche und passende Location finden, was hier gar nicht so einfach ist, architektonisch siehts hier leider mau aus – es sei denn, wir fahren direkt nach Downtown oder Old Colorado City, ein Ausflug, der mehrere Stunden dauert, hier ist einfach Alles weiter weg – in der Regel versuche ich, Outfit Bilder zu schiessen, wenn wir eh unterwegs sind (so auf dem Weg vom Supermarkt zurück oder so, lol), oder ich suche nette Plätze in der Nachbarschaft heraus, an denen ich dann auch durchaus mal öfter shoote. Mimimi, ich vermisse Deutschland dahingehend, an jeder Ecke tolle Orte, tolle Innenstädte, schöne Gebäude und Architektur und noch dazu oft viele Blogger und Photografen in der Gegend, mit denen man einfach zusammenkommen und zusammenarbeiten kann.
Produktbilder etc.: Dafür habe ich ein kleines Photostudio zu Hause aufgebaut, mit austauschbaren Hintergründen, Beleuchtung etc. Da kann ich Produkte, aber auch Essen, anrichten, ordentlich ausleuchten und abfotografieren.
Nach jedem Bilder Schiessen kommt dann natürlich noch das Sichten auf dem Computer, sortieren, welche Bilder brauchbar sind und welche nicht, die dann bearbeiten, Logo drauf, Beschriften, Hochladen, das Übliche halt.

4 – Welches Equipment nutzt du?

Ich darf seit einigen Jahren eine Nikon D7100 mein Eigen nennen und dazu ein 50mm/1.8f Objektiv und einige Linsenaufsätze für Landschaftsfotografie, Weitwinkel- und Makrofotografie. Ein Stativ und Fernauslöser retten gerade bei Swatches oder Makeup Bildern quasi Blogger-Leben, früher habe ich sogar meine Outfits vor dem Haus damit selbst geschossen. Ich denke, mein Mann sollte in der Aufzählung auch nicht fehlen, der hilft mir seit einer Weile bei meinen Outfit Bildern und manchmal auch bei Makeup Bildern, obwohl er mit Fotografie und Kameras absolut Nix am Hut hat, aber er wird immer besser. Ich bin ihm auch unglaublich dankbar, da er Vieles vereinfacht, dadurch, dass er mir hilft.
Ich habe oben schon mein kleines Photostudio für Produktfotografie erwähnt, dafür habe ich wechselbare Hintergründe, etwas Deko (Murmeln, Blumen, Dekosand, Stoffe und so Kleinkram), schwenkbare Tageslichtlampen, die ich einzeln ausrichten kann – so kann ich Produkte, aber auch Essen oder Swatches bei jeder Tages- und Nachtzeit ideal ausleuchten, ohne abhängig vom Tageslicht zu sein.
Natürlich habe ich auch eine Liste von Dingen, die ich gerne noch hätte, bzw. die mir sehr nützlich sein könnten und die deswegen auch in Zukunft angeschafft werden: Ein Ringlicht, so dass ich auch Abends oder Nachts Makeups schminken und fotografieren kann, auswechselbare Stoffhintergründe für meine Makeup Photos, ein Makroobjektiv für bessere Nahaufnahmen von Produkten und Makeup Details, ein weiteres Objektiv für Outfit Bilder, und ganz ehrlich, ein Handy mit einer guten integrierten Kamera, so dass ich nicht immer die schwere DSLR mit mir herumschleppen muss (besonders für Essen im Restaurant, spontane Outfit Bilder unterwegs etc. absolut ideal).

5 – Bildbearbeitung: Bearbeitest du deine Bilder, wie und wo?

Ja, meine Bilder werden bearbeitet, in der Regel achte ich darauf, dass das Endergebnis so nah wie möglich am echten Bild ist.
Vor allem bei Makeups, Produktbildern und Swatches ist das absolut unabdingbar, verfälschte Farben durch übertriebene Bearbeitung oder gar Filter, da verfehlt man ja den Zweck mit. Auf Weichzeichner verzichte ich auch komplett bei Makeup Bildern, da ich dem Leser ja den Effekt der jeweiligen Produkte zeigen will.
In der Regel passe ich die Farbtemperatur etwas an, wenn nötig, Kontrast angleichen etc., passe den Bildausschnitt an und dann mein Wasserzeichen oder Logo drauf und das war es dann auch schon.
Bei Outfit Bildern spiele ich manchmal ein bisschen mehr herum, achte aber auch drauf, dass es ausreichend Bilder gibt, die das Outfit originalgetreu darstellen.
Manchmal beschrifte ich Bilder oder erstelle Collagen oder Titelbilder.
Als Programme nutze ich Photoshop, aber auch sehr gerne Picmonkey, da das Programm sehr einfach und schnell zu bedienen ist und alle mir notwendigen Tools zur Bildbearbeitung liefert. Ab und zu nutze ich auch gerne Canva oder auch Fotor, ich spiele ab und an gerne mit verschiedenen Programmen herum und probiere Neues aus.

6 – Bilddatenbanken und Bilderdienste, nutzt du welche und welche kannst du empfehlen?

Pexels, Pixabay und stocksnap.io mag ich sehr gerne, tolle Bilder, alle Lizenzfrei nutzbar. Ganz praktisch und toll, wenn man keine Gelegenheit hat, passende Bilder zu machen. Und das Beste: komplett kostenlos.
Über Deine Tipps und Empfehlungen bezüglich weiterer Bilderdienste würde ich mich sehr freuen.

7 – Wasserzeichen / Logo – nutzt du es und wenn ja, wie und warum, warum nicht?

Ich setze in der Tat eigentlich immer mein Logo auf meine Bilder.
Warum? Hmm, gute Frage, wohl schlicht und einfach zu dreisten Werbezwecken, wenn ich ganz ehrlich bin. Wenn mein Bloglogo auf einem Bild ist, das irgendwo verbreitet wird, ist es nicht schwer, zu meinem Blog zu finden. Logos und Wasserzeichen schützen zwar nicht vor Bilderklau, können aber durchaus einige Leute abschrecken, zur Not ist so einfach und schnell klar, dass das Bild anderswo her ist (vorausgesetzt, das Logo oder Wasserzeichen wurde nicht entfernt, aber in der Tat machen sich die Verwender nur selten diese Mühe).

8 – No Gos bei Blogbildern

Hier vorweg: es handelt sich hierbei um meine persönliche Meinung und Vorlieben bei Bildern, nicht um generelle Regeln und Grundlagen für Blog-Bilder.
Ich hatte es oben schon erwähnt, unscharfe Makeup Bilder, Filter oder zu starke Bearbeitung, so dass das Ergebnis total verfälscht erscheint, die sind eben nicht so prall. Genauso wenig Produktbilder oder Swatches, welche die Farbe nicht richtig wiedergeben.
Was ich auch nicht sonderlich gerne anschaue, sind Bilder, bei denen ein unaufgeräumte Hintergrund zu sehen ist. Die tollste Chaneltasche und der hübscheste Parfumflakon verlieren an Charme und Ansehnlichkeit, wenn dreckige Socken oder Geschirr im Hintergrund zu sehen ist…

Schau doch auch mal bei Anne vom Blogdings vorbei, letztes Jahr ging es um B wie Bloggertreffen.

Ich freue mich auch auf Deinen Beitrag, das Titelbild darfst du gerne verwenden, in 2 Wochen geht es dann mit C wie CODE weiter.

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